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Als Augenzeuge bei den geheimen Kommandos des Islam

Heiliger Krieg für AllahZum ersten Mal werden Geschichte, Aufbau und Führer der verbotenen, geheimen Moslembruderschaft minutiös dargestellt. Wilhelm Dietl ist es als erstem westlichen Autor gelungen, hinter die Kulissen der islamischen Welt zu blicken. Er hat die Arbeitsweise der Untergrundorganisationen selbst erlebt und wurde Augenzeuge der »Heiligen Kriege« in Syrien und Afghanistan. Er sprach mit Khomeini und legte die Hintergründe der Ermordung von Anwar el-Sadat offen. Dieses Buch ist die ideale Lektüre für jeden, der sich über den militanten Islam informieren und die weitere Entwicklung einer der unruhigsten Weitregionen besser verstehen will.

 

Dieses Buch befaßt sich mit den geheimen Kommandos des Islam, mit den Untergrundbewegungen, die den Nahen und Mittleren Osten in Atem halten. Es schildert ihren Aufbau, porträtiert ihre Führer, analysiert ihre Absichten. Der Autor gibt Einblicke in die jüngste Geschichte dieser explosiven Region und vermittelt bislang unbekannte Einzelheiten über den neuen Aufbruch des Islam. Das Buch untermauert die These, daß Religion und Politik im Islam untrennbar verbunden sind, daß der »Heilige Krieg« im Namen Allahs begonnen und konsequent die gesamte islamische Welt erfaßt hat.

 

Zum ersten Mal gelang es einem Joumalisten, in der gesamten arabischen Welt Zugang zur geheimen, verbotenen Moslembruderschaft zu finden. Der Autor zeigt nicht nur die Einflüsse aus der Geschichte des Islam auf, sondern legt auch die heutigen internationalen Verbindungen offen, die Kanäle und Geldgeber der aggressiven Re-Islamisierung, Sämtliche Bewegungen werden ausführlich dargestellt und ihre Kommandounternehmen packend geschildert.

 

Zum ersten Mal werden die genauen Hintergründe der Ermordung von Anwar el-Sadat beleuchtet. Eine Analyse beschreibt, wie es in Ägypten zu der verhängnisvollen Entwicklung kam und was nach Sadat passieren wird. Der Autor stellt die ehrwürdige Azhar Universität, das Herz des Islam vor. Er weist daraufhin, daß die islamischen Fundamentalisten der nationalistischen PLO im besetzten Westjordanland den Rang abgelaufen haben. Er schildert die Einzelheiten des Massenmordes im syrischen Harna (Februar 1982). Das Buch weist nach, wie gefährdet Assads Regime in Damaskus ist und wie sehr es sich mit weltweitem Terror zur Wehr setzt.

 

Vor Wilhelm Dietl konnte noch kein Reporter eine minutiöse Darstellung des Verschwindens von Khomeinis Lieblingsschüler und mutmaßlichen Nachfolger Imam Musa Sadr in Libyen liefern. Ein Kapitel über »Das lange Sterben des Libanon« weist viele aktuelle Bezüge auf. Neue Aspekte zu Libyens Muammar al-Kadhafi runden das Bild ab. Der Autor befaßt sich eingehend mit Achmed Ben Bellas Weg vom sozialistischen Revolutionär zum frommen Polit-Missionar, mit der Muslimverfolgung in den Maghreb- staaten und der kommenden Machtübernahnie der Moslembrüder im Sudan.

 

Ein besonders spannendes Kapitel bietet die bislang dichteste Darstellung der Besetzung der Großen Moschee von Mekka im Jahre 1979. Wilhelm Dietl erläutert die bedrohte Position des saudiarabischen Königshauses; er erzählt die islamische Revolution des Imam Khomeini und ist als erster westlicher Autor seit Khomeinis Übersiedlung nach Teheran (Herbst 1979) von dem greisen Revolutionär empfangen worden. Dietl versäumt nicht, die Bedrohung der Golfregion durch einen radikalen Iran darzustellen. Der »Heilige Krieg« gegen die Russen in Afghanistan wird ausführlich behandelt, Pakistan unter einer islamischen Militärdiktatur und der neue Aufbruch des Islam in der Sowjetunion, in China, in Indien und in der ostasiatischen Inselwelt. Selbstverständlich blickt der Autor auch hinter die Kulissen bei der Ausbreitung des islamischen Glaubens im Westen.

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